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Aichele: "Sehr verhaltener Schritt" - Der Inklusionstag 2015 in Rottenburg // 11.2015

Das war der Inklusionstag 2015 am 28. November in Rottenburg am Neckar.

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Auf dem Inklusionstag nannte Dr. Valentin Aichele, der Leiter der Monitoringstelle des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Berlin, das neue "inklusive" Schulgesetz in Baden-Württemberg einen "sehr verhaltenen Schritt": "Und das, nachdem sechs Jahre darüber gebrütet wurde." Kritisch sieht er, "dass das Sonderschulsystem nicht angetastet wurde", dass es keine Inklusion in der Sekundarstufe 2 der Gymnasien und an beruflichen Schulen gibt und dass "die Diagnostik weiterhin fest in der Hand derer ist, die die Kinder später auch zu sich holen können". Aichele weiter: "Es ist auch schon sehr enttäuschend, dass die Außenklassen nicht abgeschafft worden sind." All das seien große Hindernisse zur Entwicklung eines inklusiven Schulsystems. Er wies auch darauf hin, dass bei einer Steigerung der Inklusionszahlen gleichzeitig auch die Exklusionsquote in Baden-Württemberg steige. Mit anderen Worten: Mehr Schüler in der Inklusion, aber gleichzeitig auch mehr Schüler an Sonderschulen.

Große Hoffnungen setzt Valentin Aichele in das neue Bundesteilhabegesetz: "Dass Eltern immer noch Schulbegleiter einklagen müssen, ist 7 Jahre nach Inkrafttreten der UN-BRK überhaupt kein Zustand. Wenn das jetzt nicht geregelt wird, dann bin ich richtig sauer."

siehe auch:

http://www.rtf1.de/news.php?id=11641



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