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Jakob-Muth-Preis für inklusive Schule

Gemeinsam lernen mit und ohne Behinderung
Bertelsmannstiftung schreibt Preis für inklusive Schule aus


Die seit Anfang 2009 verbindliche UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen fordert auch für  Deutschland, schulische Bildung möglichst inklusiv zu gestalten.

"Faire Bildungschancen für alle Kinder" ist in Deutschland ein drängendes Thema - das beinhaltet auch ein gemeinsames Lernen behinderter und nicht behinderter Kinder in einer "inklusiven Schule". Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, die Deutsche UNESCO-Kommission und die Bertelsmann Stiftung sind überzeugt, dass von einer guten inklusiven Schule alle Kinder profitieren: Sie werden individuell gefördert, erlernen soziale Kompetenzen und den natürlichen Umgang mit menschlicher Vielfalt.

Viele Schulen haben sich bereits auf diesen Weg gemacht. Sie verdienen es, als Vorbilder für andere herausgehoben zu werden. In diesem Sinne wurde  2009 der Jakob Muth-Preis für inklusive Schule ausgelobt: Professor Jakob Muth (1927 - 1993) setzte sich intensiv für die gemeinsame Erziehung von behinderten und nicht behinderten Kindern ein. Er war als engagierter Pädagoge davon überzeugt, dass jedes gute Beispiel Früchte trägt.

Dass eine "inklusive Schule" in Deutschland gelebt werden kann, beweisen die 144 Schulen aller Schulformen, die sich bis Ende März 2009 für den Preis beworben haben.

Als gleichberechtigte Preisträger wurden am 31. August in Berlin drei Schulen feierlich mit dem Jakob Muth-Preis geehrt: die Erika-Mann-Grundschule (Berlin), die Integrierte Gesamtschule Linden (Hannover) und die Sophie-Scholl-Schule (Gießen).

 

Mehr Informationen zu den Bewerbungen und den Preisträgern unter

http://www.bertelsmann-stiftung.de/

 



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